Der Fall Busch (Spielbeschreibung)

Ausgangslage   Worum geht es?   Ergebnisse der Simulation   Erfahrungsaustausch   Herr Busch studiert Sie   Fehler zurücknehmen   Schlussauswertungen   BD14565_.GIF (183 Byte)Wie funktioniert das eigentlich?  
 

Wie funktioniert das eigentlich?

Eine Vielzahl von Szenen sind in Datenbanken gespeichert. In diesen Szenen kann sich Herr Busch als Akteur - wie im Film der Hauptdarsteller - sehr unterschiedlich verhalten.
Die Auswahl der Szenen und der Verhaltens- und Mitteilungsmuster von Herr Busch werden nach einem Simulationsmodell aus den gewählten Stimmungen und Aktionen ermittelt. Vor allem werden soziale Lernprozesse dabei simuliert. Das Modell dafür ist eine vereinfachende Mathematisierung anerkannter psychologischer Theorien, die heute zum Basiswissen jedes Psychologiestudenten gehören. Es handelt sich um Theorien aus den Bereichen:

Lernpsychologie (z.B. diverse lerntheoretische Ansätze)...
Sozialpsychologie (z.B. Die sog. „Austauschtheorie" von Thibaut und Kelley)...
Motivationsforschung (z.B. Theorien über Hoffnung und Furcht in der Leistungsmotivation gemäß Heckhausen)...
Humanistische Psychologie (z.B. der Non-direktive Ansatz von Rogers)...
und natürlich eigene Berufserfahrungen als Berater und Psychotherapeut.

Man könnte sagen: Das Spiel wächst ständig. So manche interessante neue Erfahrung bei meinen Kunden setze ich in neue Spielszenen um - natürlich verfremdet und „künstlerisch" umgestaltet. Dadurch gibt es immer wieder neue Updates, die das Spiel stets noch interessanter machen. 

 

Anregungen sind willkommen!
Das Programm simuliert einen Lernprozess von Herrn Busch und provoziert einen realen Lernprozess bei den Spielern. Busch versucht, im Vorgehen der Spieler eine Struktur zu erkennen. So bemüht „er" sich herauszufinden, ob sich die Teilnehmer glaubwürdig verhalten oder statt dessen versuchen, ihn „über den Tisch zu ziehen". Auch wenn im Spiel gelegentlich die gleichen Szenarien wieder auftauchen, Herr Busch verhält sich nie genauso, wie beim ersten Mal. Außerdem übernimmt Herr Busch die Stimmungseinstellungen nicht unbesehen. Er hat Vorurteile, sieht die Spieler und deren Handlungen sehr subjektiv und vergleicht natürlich die eingestellte Stimmung mit der gewählten Handlung ihm gegenüber. Widersprüche löst er dementsprechend auf eine ihm eigene, sehr charakteristische Art auf. Nur das, was schließlich bei ihm „ankommt", bewirkt seine Reaktion. Das Spiel ist offen. Das heißt, es können jederzeit neue Szenen hinzugefügt, Handlungsalternativen ergänzt oder umgestellt werden.

Falls Sie beim Spiel Szenen oder Aktionsangebote vermissen sollten, so sind mir Ihre Anregungen sehr willkommen. Diese  könnten dann Bestandteil des Spieles werden. Das ist eine beabsichtigte Eigenschaft des Programms, die eine immer größer werdende Annäherung an die Realität und Ihre Trainerwünsche möglich macht.

Dieses Spiel wurde von Egbert Babst Anfangs der 1990er Jahre entwickelt und mit Paradox(R) OPAL programmiert. Anstoß war ein existierendes Spiel mit Karteikarten, das den gleichen Namen hatte. Allerdings wurden alle Inhalte verändert und enthalten viele selbst erlebte oder von anderen geschilderten reale Begebenheiten.