zurück

weiter

Seite 2 von 8

Ausgangslage

Fast alle Coachees wissen "eigentlich", wo die Probleme liegen: Ein Projekt ist in einer entscheidenden Phase, jeder Fachmann wird dringend gebraucht, Meetings finden in so kurzen Abständen statt, dass ein ruhiges Durchdenken aktueller Fragen gar nicht mehr möglich ist. Hinzu kommt die digitale Informationsflut: E-Mails auf dem PC, dem Handy usw.

Also wird das, was tagsüber nicht zu schaffen ist, in den Feierabend verlegt oder ins Wochenende. Die Familie hat Verständnis zu haben - es gibt vermeintlich halt niemand anderen, der das im Moment machen könnte. Überhaupt, das Personal ist knapp, neue Leute müssen eingearbeitet werden, gerade auch, wenn sie Mitarbeiter von Drittfirmen sind usw. Fragt man, was müsste man selbst anders machen, so weiß jeder Antworten, wenn er/sie mal in Ruhe zum nachdenken kommt. Auf diesem Workshop wird eine solche kreative Pause stattfinden und zur Besinnung genutzt. Aber: Das Wissen allein führt häufig zu keiner Änderung des eigenen Verhaltens.

Mindestens drei Fakten sind dafür verantwortlich:
1. Man fühlt sich fit, erlebt ja die eigene Leistungsfähigkeit und damit keine Notwendigkeit für Änderungen.

2. Die Überzeugung: Es geht nicht anders und es klappt ja im Prinzip alles.
3. Man weiß nicht genug über die eigenen inneren Prozesse, welche eine Änderung der Selbstorganisation bremsen.

Dabei ist den Unternehmen in aller Regel daran gelegen, ihre guten Fachleute langfristig fit zu sehen!